2016

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Premiere am 13.Januar 2016 im Schlachthaus Theater Bern

Paula Fünfeck

Mi lieb gstöört Vättu (Mein lieber verrückter Vater)

Berndeutsch von Raphael Urweider

Biba ist neun. An Schultagen ist er morgens immer sehr müde. Ausser heute. Heute ist er fit wie in den Ferien. Bibas Vater heisst Malou und ist ein genialer Erfinder. Sogar die Weltraumbehörde NASA hat sich schon für Malous Ideen interessiert. Aber heute ist Malou so müde, dass er den Wecker verschläft – und auch nicht aufstehen will, als Biba ihn weckt. – „Mi lieb gstöört Vättu“ handelt vom Alltag eines Kindes, das mit seinem kranken Vater zusammenlebt. Malou ist manchmal so traurig, dass er es kaum aushält – und an anderen Tagen fit, gesprächig und genial, als würden seine Gedanken Formel 1 fahren. Das macht Bibas Leben nicht gerade einfach. Aber er weiss sich fast immer zu helfen – ob es darum geht, Malou aus dem Bett zu kriegen, die Wohnung auf Vordermann zu bringen oder Malous Erfindungen zu verkaufen.

Theater fünfnachbusch zeigt das komische und ernsthafte Stück von Paula Fünfeck auf berndeutsch mit einem erwachsenen Schauspieler und einem neunjährigen Kind auf der Bühne.

Malou: Sorry. I has nid so gmeint. Mir isch hütt eifach aues ds viu.
Biba: Mir isch hütt o aues ds viu.

mit: Luna Paiano, Thomas U. Hostettler
Regie: Hannes Rudolph
Ausstattung: Reni Wünsch
Musik: Simon Ho
Szenische Mitarbeit: Katharina Vischer und Graziella Cisternino
Produktionsleitung: Annette von Goumoëns
Technik und Licht: Demian Jakob

Eine Produktion des Theaters fünfnachbusch in Zusammenarbeit mit dem Schlachthaus Theater Bern.

2014

Hosanna von Michel Tremblay

Michel Tremblay

Hosanna

(eine Beinahe-Inszenierung)

Montréal in den frühen 70er Jahren. Drei Uhr morgens. Eine triste „Junggesellenwohnung“. Hosanna, ein szenebekannter Transvestit, kommt nach einer Kostümparty nach Hause. Irgend etwas muss auf dieser Party gründlich schiefgelaufen sein, das wird spätestens klar, als Cuirette, ihr Mann, dazukommt.

Mit bissigen, zynischen und pointierten Dialogen tasten sich Hosanna und Cuirette an die Ereignisse des Abends heran und erschaffen nebenbei ein tiefgründiges Portrait ihrer Beziehung und des schwulen Lebens in den 70ern.

Julius Griesenberg und Samuel C. Zinsli lesen und spielen in dieser Beinahe-Inszenierung - ohne Dekoration und Kostüme, aber mit vollem Einsatz.

Hosanna: Samuel C. Zinsli
Cuirette: Julius Griesenberg
Regie: Hannes Rudolph
Übersetzung: Samuel C. Zinsli

Eine Produktion des Dr.-Karl-Landsteiner-Jubiläums-Kammerspiele im Rahmen des Warmen Mai 2014.

2013

Mutter:Glück oder Mother's little helper

mit Texten von Charlotte Roche, Birgit Vanderbeke und Maria Sveland


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Das Kind schläft. Endlich. Ich darf gehen. Eine große Last fällt von meinen Schultern. Das kann doch nicht sein, dass man sich immer Kinder wünscht, und wenn sie endlich da sind, ist man froh, wenn sie schlafen, oder woanders sind, und dieser Gedanke macht einem jedes Mal wieder ein schlechts Gewissen, jedes Mal. (Schoßgebete, Charlotte Roche)

Mit Texten, die auf brutale und manchmal komische Weise das gewöhnliche Leben von Müttern verhandeln und mit der Unterstützung einer Puppenfamilie, die dafür sorgt, dass es immer genug zu tun gibt, nähert sich dieser Theaterabend dem Mutterglückmythos an - und setzt dabei bewusst auf eine Perspektive, die sich der Erschöpfung, den Grenzsituationen und der Überforderung widmet.

Mutter: Katrin Segger
Familie: Frauke Jacobi (Puppenspiel)
Regie & Textfassung: Hannes Rudolph
Bühne & Regieassistenz: Gabriela Tramonti
Kostüme: Anna Schnyder
Sound: Philipp Suter
Produktionsleitung & Konzept: Katrin Segger
Produktionsassistenz: Gabriela Steiger

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Eine Produktion des Theaters Topoï:Log. Premiere am 05.04.2013 im Theater am Gleis Winterthur.

Premiere am 02.03.2013

Event

Ein Monolog von John Clancy


am Theater Rudolstadt

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(Licht auf einen Mann.)

Ein Mann steht, von Licht übergossen, vor einem Saal voller plötzlich verstummter fremder Menschen.

Unterbrechen Sie mich, wenn Ihnen das bekannt vorkommt.

Spiel: Benjamin Griebel
Regie: Hannes Rudolph
Ausstattung: Tobias Schunck

2012

Premiere am 14.04.2012

Vision: Version 2012

eine theatrale Annäherung an Hildegard von Bingen

hilde.jpeg im Theater am Gleis Winterthur (Beginn: 20.15 Uhr)

Idee und Spiel: Katrin Segger
Text und Regie: Hannes Rudolph
Musik und Geräusch: Astride Schlaefli
Ausstattung: Peter Meier
Assistenz: Beatrice Beier

Eure Zungen aber sind stumm. Sie lieben nicht die heilige Vernunft, die wie die Sterne eine kreisförmige Umlaufbahn hat. Ihr seid Nacht, die Finsternis aushaucht und gleichsam ein faules Volk. Wegen eures ekelhaften Reichtums, der Habsucht und der übrigen Nichtigkeiten unterrichtet ihr eure Untergebenen nicht und lasst sie auch nicht bei euch Belehrung suchen, indem ihr sagt: wir können nicht alles schaffen. - Zeitlos, aktuell, ins Mark treffend – das ist Hildegard von Bingen. Ihre Schriften und Briefe aus dem 12. Jahrhundert zeigen eine Weltsicht, die den Menschen in die Verantwortung sich und der Welt gegenüber nimmt. Die starke Bildersprache ihrer Visionen und die klaren Worte an die politischen und kirchlichen Machthaber ihrer Zeit zeigen eine hochaktuelle Persönlichkeit. Das Theater Topoï:Log begegnet ihr auf Augenhöhe und bringt Erstaunliches zu Tage und zu Gehör - eine theatral-musikalische Annäherung an Hildegard von Bingen.


Premiere am 03.03.2012

Ein Schaf fürs Leben

von Maritgen Matter

schaf1.jpg am Theater Regensburg

mit: Yvonne Klamant, János Kapitány
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Daniela Handschel
Kostüme: Katharina Bullermann
Dramaturgie: Petra Siegel

In einer eiskalten Winternacht ist Wolf mit seinem Schlitten unterwegs. Er hat schrecklichen Hunger und muss unbedingt etwas zum Fressen finden. Als er einen Stall sieht und darin ein Schaf antrifft, hat er nur noch ein Problem: Schaf aus dem Stall zu locken und ein einsames Plätzchen zu finden, wo er es fressen kann. Doch je länger Wolf und Schaf auf dem Schlitten durch die verschneite Landschaft fahren, desto mehr wächst Schaf Wolf ans Herz…

Eine tiefgründige, vieldeutige und gänzlich unmoralische Geschichte über Freundschaft und Vertrauen in einer Situation, die kein Happy End zulässt.

2011

03.10. - 16.10.2011

8. Werkstatttage am Burgtheater Wien


Baumleberliebe von Sophie Reyer

Stückefest am 16.10.2011, 18 Uhr im Kasino

Werkstatttage: Baumleberliebe.

Spiel: Leopold von Verschuer, Sylvie Rohrer, Detlev Eckstein, Franziska Hackl, Dorothee Hartinger, Elisabeth Orth, Christian Erdt
Einrichtung: Hannes Rudolph
Mentorin: Kathrin Röggla



Werkstatttage

Aus 51 Einsendungen hat die Jury fünf unfertige Stücke ausgewählt, an denen während zwei Wochen intensiv gearbeitet wird. Fünf Nachwuchsautoren haben bei den Werkstatttagen die Gelegenheit, mit Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen ihre Texte weiterzuentwickeln und an der realen Aufführungspraxis zu erproben. Beim Stückefest wird das Ergebnis dieser Arbeit von Schauspielern des Burgtheaterensembles präsentiert.

Werkstatttage: Diskussion

Texte: Giorgia Doll, Dmitrij Gawrisch, Konstantin Küspert, Laura Naumann, Sophie Reyer
Regie: Madeleine Koenigs, Alexandra Liedtke, Maik Priebe, Jörg Reimer, Hannes Rudolph
Beratung: Kristin Becker, Florian Hirsch, Britta Kampert, Gunther Nickel, Kathrin Röggla
Spiel: Ensemblemitglieder des Burgtheaters

Premiere am 27.05.2011

Iphigenie - Nicht das kleinste bisschen Wind

von Amelie Mallmann und Margot Mezgolich (nach Euripides)

Iphigenie am Theater Regensburg

„Wie kann man antike Klassiker heute inszenieren? Wie bringt man Jugendlichen antike Stoffe nah? Wie verdeutlicht man die Relevanz jahrtausendealter Drameninhalte für die Jetztzeit, ihren existenziellen Kern, ihre Übertragbarkeit? Genau so!“ Mittelbayerische Zeitung, 31.5.2011

mit: Gabriele Fischer, Michael Haake, Markus Hamele, Yvonne Klamant, Johanna König
Regie: Hannes Rudolph
Bühne und Kostüme: Peter Engel
Dramaturgie: Petra Siegel

Premiere am 19.03.2011 Biedermanns.umgezogen

Biedermanns. umgezogen

Eine Satire auf die Islamdebatte von Gisela Widmer

am Luzerner Theater

mit: Walter Sigi Arnold, Jörg Dathe, Bettina Riebesel, Samuel Zumbühl
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Anna Schnyder
Dramaturgie: Ulf Frötzschner

2010

trans*&schokolade

03.09.2010

trans* & schokolade

eine Fragehalbestunde für cis-Menschen von Hannes Rudolph

im Rahmen des Beiprogramm des Zürcher Theaterspektakels im Kiosk á gogo

KuratorInnen des Kiosk: Julius Griesenberg und Nora Vonder Mühll
mit: Hannes Rudolph









Auspacken

Premiere am 06.03.2010

Auspacken

ein Zügelstück von Endo Anaconda

am Luzerner Theater

mit: Samia von Arx, Jörg Dathe, Hans-Caspar Gattiker
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Birgit Künzler
Musik: Schifer Schafer

2009

Uns kriegt ihr nicht!

Premiere am 18.12.2009

Uns kriegt ihr nicht! (UA)

von Lisa Danulat

am Staatstheater Mainz (TiC)

mit: Verena Bukal, Jan-Philip Frank, Stefan Graf, Leonard Hohm, Victoria Schmidt
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Caroline Jarczyk
Dramaturgie: Katharina Gerschler

Leonce und Lena

Premiere am 30.04.2009

Leonce und Lena

von Georg Büchner

am Staatstheater Mainz (TiC)

mit: Verena Bukal, Katja Hirsch/Lisa Mies, Zlatko Maltar, Felix Mühlen, Johanna Paliatsou, Lukas Piloty
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Caroline Jarczyk
Musik: Arne Benzing
Dramaturgie: Katharina Gerschler

2008

hamlet ist tot. keine schwerkraft

Premiere am 13.09.2008

hamlet ist tot. keine schwerkraft

von Ewald Palmetshofer

am luzernertheater (UG)

mit: Samia von Arx, Daniela Britt, Jörg Dathe, Manuel Kühne, Bettine Riebesel, Samuel Zumbühl
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Anna Schnyder
Dramaturgie: Heike Dürscheid

Die Wahlverwandtschaften

Premiere am 30.03.2008

Die Wahlverwandtschaften

von J.W. Goethe

am Staatstheater Mainz (TiC)

mit: Tim Breyvogel, Verena Bukal, Katharina Knap, Thomas Kornack, Zlatko Maltar
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Matthias Wulst
Dramaturgie: Katharina Gerschler

Wallensteins Tod

Premiere am 15.02.2008

Wallensteins Tod

von Schiller

am Luzerner Theater (UG)

mit: Samia von Arx, Elisabeth Kopp, Manuel Kühne, Henry Meyer, Peter Waros
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Regula Hug
Dramaturgie: Dr. Christian Kipper

Absolut Züri, Folge 8, Claudias Tränen

Premiere am 27.05.2008

Absolut Züri - Folge 8: Claudias Tränen

von Patrick Schuckmann

im Fabriktheater, Rote Fabrik, Zürich

mit: Rachel Braunschweig, Roberto Guerra, Fabienne Hadorn, Markus Merz, Andreas Stadler, Cathrin Störmer, Dieter Stoll, Verena Höhn, Sonia Keist, Fritz Schärer
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Peter Meier
Kostüme: Dominik Bachmann
Dramaturgie: Monika Gysel, Brigitta Soraperra
Musik: Ramon Orza
Video: Elena Rutmann, Alexander Wiegold
Technische Leitung: Stefan Marti
ein Projekt von: Andreas Stadler und Patrick Schuckmann

2007

Absolut Züri, Folge 1, Rolis Baby

Premiere am 26.12. 2007

Absolut Züri - Folge 1: Rolis Baby

von Simon Froehling

im Theaterhaus Gessnerallee, Zürich

mit: Rachel Braunschweig, Roberto Guerra, Lea Hadorn, Markus Merz, Andreas Stadler, Cathrin Störmer, Simon Froehling, DJ Kalabrese, DJ Gogo
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Monika Schori
Kostüme: Rudolf Jost
Dramaturgie: Mats Staub
Musik: Ramon Orza
Video: Mirja Fiorentina
Technische Leitung: Stefan Marti
ein Projekt von: Andreas Stadler und Patrick Schuckmann

2006

Schnitt: Michael Ransburg, Tomas Flachs Nóbrega

Premiere am 17.11.2006

Schnitt

von Andreas Liebmann

am Schauspielhaus Zürich (Bühne 5)

mit: Lina Beckmann, Tomas Flachs Nóbrega, Jörg Pohl, Michael Ransburg, Cathérine Seifert
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Tobias Schunck
Kostüme: Victoria Behr
Dramaturgie: Friederike Biron

Salzwasser: Michael Ransburg, Tomas Flachs Nóbrega

Premiere am 29.04.2006

Salzwasser

von Conor McPherson

am Schauspielhaus Zürich (Bühne 5)

mit: Tomas Flachs Nóbrega, Jörg Pohl, Michael Ransburg
Regie: Hannes Rudolph
Bühne: Merle Katrin Seibert
Kostüme: Victoria Behr
Video: Alexander Wiegold

 
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